REITTHERAPIE – Reiterlebnis mit therapeutischem Ansatz

Bei der Reittherapie wird die Therapeutin bei allen pädagogischen und psychotherapeutischen durch den Partner Pferd, quasi als "Co-Thearpeut" unterstützt. Das Pferd ist dabei für den Klienten "Spiegel" und Kommunikationspartner zugleich. Manchmal ist es den Betroffenen nicht möglich, aus eigener Kraft neue Impulse zu setzen oder Ressourcen in sich zu entdecken, hier bietet der Einsatz des Pferdes als Interaktionskünstler mit dessen Möglichkeit der Spiegelung eine bedrückende und/oder belastende Situation aufzudecken. Im Umgang mit dem Pferd können wir lernen, respektvoll miteinander umzugehen, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, sowie eigene Grenzen und die der Anderen zu erkennen und an-zu-erkennen. Pferde sind soziale Wesen. Sie treffen wertfrei und ohne Vorurteile in den Kontakt zum Menschen. Dabei reagieren sie immer ehrlich und direkt auf das menschliche Verhalten.

Reittherapie kann als isolierte Methode genutzt werden bei Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten und sensor-motorischen Problemen sowie bei Erwachsenen, die im Bereich von Beziehungs- und Alltagsbelastungen – mit ihren Auswirkungen – Veränderungen anstreben. Ebenso bietet die pferdegestützete Therapie dem Therapeuten einen neuen Zugang zum therapiemüden Klienten oder eine stabilisierende Methode nach einer abgeschlossenen Therapie.




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